Den richtigen Tennisschläger wählen: Ein praktischer Ratgeber ohne Fachchinesisch
Einen Tennisschläger zu kaufen, ist heute gleichzeitig einfach und überraschend schwierig.
Einfach, weil Hunderte Modelle erhältlich sind. Schwierig, weil sich viele Spielerinnen und Spieler hauptsächlich an der Marke, am Preis oder an der Empfehlung eines Bekannten orientieren. Am Ende kaufen sie einen Schläger, der gar nicht zu ihrem Spiel passt.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
Jemand kauft dasselbe Modell wie ein berühmter Tennisprofi, betritt voller Vorfreude den Platz und merkt nach einigen Trainings: Irgendetwas stimmt nicht. Der Arm wird schnell müde, die Schläge sind unbeständig und das Spielen macht deutlich weniger Freude als erwartet.
Das Interessante daran? Häufig liegt es gar nicht an der Technik. Oft ist der Schläger selbst ein Teil des Problems.
Wie ist ein Tennisschläger aufgebaut?
Auf den ersten Blick wirkt ein Tennisschläger recht einfach.
Er besteht aus einem Schlägerkopf, einer Saitenfläche und einem Griff.
Doch jedes einzelne Bauteil beeinflusst, wie sich der Schläger auf dem Platz verhält.
Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören:
der Rahmen;
die Saitenfläche;
das Schlägerherz;
der Griff;
die Griffkappe;
der Basisgriff;
der Overgrip;
ein optionaler Vibrationsdämpfer.
Übrigens glauben viele Anfängerinnen und Anfänger, ein Vibrationsdämpfer schütze den Arm vor Verletzungen. Das ist ein verbreiteter Mythos.
Seine Hauptaufgabe besteht darin, das Geräusch und das Gefühl beim Ballkontakt zu verändern. Manche Spieler empfinden die Vibrationen dadurch als geringer. Es gibt jedoch keine überzeugenden Belege dafür, dass ein Vibrationsdämpfer allein tennisbedingte Verletzungen verhindert.
Gewicht: Der erste Wert, auf den Sie achten sollten
Fragt man mehrere Tennistrainerinnen und Tennistrainer, welche Schlägereigenschaft am wichtigsten ist, nennen viele zuerst das Gewicht.
Warum?
Weil man diese Eigenschaft sofort spürt.
Ein leichter Schläger lässt sich einfacher beschleunigen. Ein schwererer Schläger bietet mehr Stabilität und nimmt das Tempo eines ankommenden Balls besser auf.
Für die meisten erwachsenen Freizeitspieler eignen sich folgende Richtwerte:
Spielniveau
Gewicht ohne Bespannung
Anfänger
260–285 g
Freizeitspieler
285–300 g
Fortgeschrittene
300–320 g
Wettkampfspieler verwenden häufig unbesaitete Schläger zwischen 305 und 330 Gramm. Persönliche Vorlieben unterscheiden sich allerdings stark.
Am Anfang klingt es logisch, einfach das leichteste verfügbare Modell zu nehmen.
Doch es gibt einen Haken.
Ist ein Schläger zu leicht, kann er bei schnellen und schweren Bällen instabil wirken. Statt sich beim Treffpunkt solide anzufühlen, verdreht er sich möglicherweise leicht in der Hand.
Deshalb ist ein gutes Verhältnis zwischen Komfort und Stabilität so wichtig.
Balance: Die Eigenschaft, die alles verändert
Jetzt wird es interessant.
Zwei Schläger können exakt gleich viel wiegen — beispielsweise 300 Gramm — und sich auf dem Platz dennoch völlig unterschiedlich anfühlen.
Woran liegt das?
Das Gesamtgewicht ist nur ein Teil der Geschichte. Entscheidend ist auch, wie sich dieses Gewicht über den Schläger verteilt.
Kopflastige Balance
Ein kopflastiger Schläger bietet häufig:
mehr Power;
einen schwereren Ball;
zusätzliche Unterstützung von der Grundlinie.
Der Nachteil: Besonders bei längeren Trainingseinheiten kann er den Arm stärker belasten.
Grifflastige Balance
Ein grifflastiger Schläger bietet:
bessere Manövrierbarkeit;
schnellere Reaktionen am Netz;
mehr Kontrolle.
Viele moderne Allround-Schläger liegen irgendwo dazwischen. Sie verbinden Stabilität mit einer angenehmen Handhabung.
Kopfgrösse: Ist grösser wirklich einfacher?
In den meisten Fällen: ja.
Die Kopfgrösse wird üblicherweise in Quadratzoll angegeben und beeinflusst stark, wie fehlerverzeihend sich ein Schläger spielt.
Die häufigsten Grössen sind:
95–98 sq in: mehr Kontrolle, aber weniger Fehlertoleranz bei nicht mittig getroffenen Bällen;
100 sq in: die klassische Allround-Grösse;
102–110 sq in: ein grösserer Sweetspot und mehr Unterstützung bei unsauberen Treffpunkten.
Wer mehrmals pro Woche für Fitness, Freude oder lockere Matches spielt, ist mit einer Kopfgrösse von ungefähr 100 Quadratzoll häufig sehr gut beraten.
Sie bietet eine ausgewogene Mischung aus Komfort, Kontrolle und Power.
Schlägerlänge: Spielt sie eine Rolle?
Ja — allerdings nicht so stark, wie viele Spieler vermuten.
Die Standardlänge eines Tennisschlägers für Erwachsene beträgt 27 Zoll beziehungsweise 68,6 Zentimeter. Für die meisten Spielerinnen und Spieler bleibt dies die beste und vielseitigste Variante.
Verlängerte Modelle messen meist zwischen 27,25 und 27,5 Zoll. Durch den längeren Hebel können sie beim Aufschlag und bei Grundschlägen zusätzliche Power erzeugen.
Auch die Reichweite wird etwas grösser. Das kann bei weit nach aussen gespielten Bällen hilfreich sein.
Allerdings gibt es auch hier einen Nachteil.
Ein längerer Schläger kann sich weniger handlich anfühlen — besonders bei schnellen Reaktionen am Netz. Zudem braucht es meist eine ausgereiftere Technik, um ihn zuverlässig zu kontrollieren.
Für Anfänger und Freizeitspieler ist ein Schläger mit der Standardlänge von 27 Zoll normalerweise die sicherste und vielseitigste Variante.
Modelle mit zusätzlicher Länge eignen sich eher für erfahrene Spieler, die genau wissen, welche Eigenschaften sie von ihrem Material erwarten.
Griffgrösse: Ein oft unterschätzter Faktor
Ehrlich gesagt passieren gerade bei der Griffgrösse viele Fehler.
Man kauft einen ausgezeichneten Schläger und bekommt trotzdem Beschwerden, weil der Griff nicht zur eigenen Hand passt.
Tennisgriffe werden üblicherweise folgendermassen bezeichnet:
L1;
L2;
L3;
L4;
L5.
Als grober Richtwert passt L2 vielen Frauen, während L3 bei Männern häufig vorkommt. Die Griffgrösse sollte jedoch niemals allein aufgrund des Geschlechts gewählt werden.
Form und Grösse der Hand sind deutlich wichtiger.
Für einen einfachen Test halten Sie den Schläger im Kontinentalgriff. Zwischen den Fingerspitzen und dem Daumenballen sollte ungefähr der Zeigefinger der anderen Hand Platz haben.
Ist der Griff zu gross, leidet häufig die Kontrolle.
Ist er zu klein, wird der Schläger meist unbewusst fester gehalten. Dadurch kann unnötige Spannung in Hand, Handgelenk und Unterarm entstehen.
Basisgriff und Overgrip
Jeder neue Tennisschläger wird mit einem fest montierten Basisgriff geliefert.
Viele Spieler wickeln darüber zusätzlich einen Overgrip.
Warum?
Dafür gibt es mehrere gute Gründe:
bessere Aufnahme von Schweiss;
sichereres Griffgefühl;
leichte Vergrösserung des Griffumfangs.
Overgrips sind Verbrauchsmaterial. Wer regelmässig trainiert, wechselt sie häufig alle paar Wochen, damit der Griff angenehm, trocken und kontrollierbar bleibt.
Rahmenprofil: Ein kleines Detail mit grosser Wirkung
Das Rahmenprofil beschreibt die Dicke des Schlägerrahmens.
Vereinfacht gesagt erzeugt ein breiteres Profil meist mehr Power. Ein dünnerer Rahmen vermittelt dagegen häufig mehr Gefühl und eine direktere Rückmeldung beim Ballkontakt.
Für Anfänger und Freizeitspieler sind Schläger mit einem mittleren oder etwas breiteren Rahmen oft angenehmer.
Sie helfen dabei, ohne übermässigen Kraftaufwand Länge und Tempo in den Ball zu bringen.
Den Schläger mit Gewichtstape anpassen
Nicht jede Veränderung erfordert gleich einen neuen Schläger.
Viele Spieler passen ihr Material mit Gewichtstape an. Dieses wird meist am Rahmen oder unter dem Griff angebracht.
Zusätzliches Gewicht am Schlägerkopf kann Power und Stabilität erhöhen.
Gewicht im Griffbereich kann die Balance und das allgemeine Spielgefühl verändern.
Tape an den Seiten des Rahmens kann zudem dafür sorgen, dass sich der Schläger bei nicht mittig getroffenen Bällen weniger stark verdreht.
Anfänger sollten solche Anpassungen zunächst eher vermeiden. Lernen Sie zuerst die natürlichen Eigenschaften Ihres Schlägers kennen, bevor Sie Gewicht und Balance verändern.
Saiten: Die halbe Persönlichkeit eines Schlägers
Hier kommt etwas, das viele Spieler überrascht.
Derselbe Schläger kann sich nach einer neuen Bespannung völlig anders anfühlen.
In vielen Fällen beeinflussen die Saiten das Spielgefühl fast ebenso stark wie der Rahmen.
Zu den häufigsten Saitentypen gehören:
Multifilament-Saiten
Weich, komfortabel und armfreundlich.
Sie eignen sich sehr gut für die meisten Freizeitspieler sowie für Personen, die ein angenehmes und komfortables Spielgefühl suchen.
Polyestersaiten
Fester und meist haltbarer.
Sie bieten mehr Spinpotenzial und Kontrolle. Deshalb werden sie häufig von erfahrenen und technisch fortgeschrittenen Spielern bevorzugt.
Hybrid-Bespannungen
Eine Kombination aus zwei verschiedenen Saitentypen.
Mit einer Hybrid-Bespannung lassen sich die Vorteile verschiedener Materialien verbinden. So entsteht ein individuelleres Spielgefühl.
Bespannungshärte: Härter ist nicht automatisch besser
Im Tennis hält sich hartnäckig die Vorstellung, eine härtere Bespannung führe automatisch zu einer besseren Leistung.
Ganz so einfach ist es nicht.
Eine niedrigere Bespannungshärte bietet im Allgemeinen:
mehr Power;
ein weicheres und komfortableres Spielgefühl.
Eine höhere Bespannungshärte bietet meist:
mehr Kontrolle;
höhere Anforderungen an Technik und saubere Treffpunkte.
Für die meisten Freizeitspieler ist ein Bereich von ungefähr 22 bis 25 Kilogramm beziehungsweise 48 bis 55 lbs ein guter Ausgangspunkt. Er bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Komfort, Power und Kontrolle.
Eine bekannte Faustregel lautet: Lassen Sie Ihren Schläger pro Jahr ungefähr so oft neu bespannen, wie Sie pro Woche spielen.
Wer zweimal pro Woche spielt, sollte demnach ungefähr zweimal jährlich neu bespannen lassen.
Bei häufigem Training kann ein kürzeres Intervall sinnvoll sein. Eine regelmässige Neubesaitung hilft dabei, Leistung und Spielgefühl konstant zu halten.
Wie wählen Anfänger den richtigen Tennisschläger?
Für viele neue Spieler ist es überraschend, dass sie normalerweise keinen «Profischläger» benötigen.
Das klingt zunächst widersprüchlich, stimmt aber.
In den ersten Monaten sind Komfort, Fehlertoleranz und eine einfache Handhabung viel wichtiger als maximale Kontrolle.
Ein anfängerfreundlicher Schläger soll Freude am Tennis vermitteln — und nicht jeden unsauberen Treffpunkt bestrafen.
Zu Beginn entwickeln Sie noch Timing, Beinarbeit, Griffwechsel und den richtigen Ballkontakt. Ein kleiner Schlägerkopf, ein schwerer Rahmen und anspruchsvolle Spezifikationen können das Lernen unnötig erschweren.
Für die meisten erwachsenen Anfänger eignen sich folgende Eigenschaften:
Gewicht: 260–285 g ohne Bespannung;
Kopfgrösse: 100–110 sq in;
Länge: Standardlänge von 27 Zoll;
Balance: neutral oder leicht kopflastig;
Griffgrösse: meist L2–L3;
Saiten: weich und komfortabel statt besonders steif.
Wer körperlich kräftig ist oder bereits Erfahrung in anderen Sportarten besitzt, kann sich möglicherweise auch mit einem Schläger zwischen 285 und 300 Gramm wohlfühlen.
Ermüden Handgelenk, Ellbogen oder Schulter dagegen schnell, ist ein leichteres Modell häufig der bessere Einstieg.
Der vielleicht wichtigste Rat lautet:
Kaufen Sie einen Schläger nicht nur deshalb, weil ein Tennisprofi dasselbe Modell spielt.
Profis besitzen eine andere Technik, erzeugen deutlich höhere Schlägerkopfgeschwindigkeiten und stellen völlig andere Anforderungen an ihr Material.
Als Anfänger benötigen Sie einen Schläger, der Lust auf einen weiteren Satz macht — nicht einen, nach dessen erstem Training der Arm schmerzt.
Das passende Schlägergewicht für das eigene Spiel
Das Schlägergewicht beeinflusst fast alles: Power, Kontrolle, Komfort und sogar die Geschwindigkeit, mit der der Arm während eines Matches ermüdet.
Ein leichter Schläger ist einfacher zu bewegen. Er lässt sich leichter durch den Ball beschleunigen, beim Aufschlag einfacher anheben und bei schnellen Reaktionen am Netz schneller positionieren.
Der Nachteil?
Gegen schwere und schnelle Bälle kann ein sehr leichter Schläger instabil wirken.
Ein schwererer Schläger bietet beim Treffpunkt mehr Stabilität. Er nimmt gegnerisches Tempo besser auf und erzeugt häufig einen schwereren Ball.
Diese Stabilität stellt allerdings höhere Anforderungen an Handgelenk, Unterarm und Schulter.
Als Orientierung dienen folgende Werte:
Spielniveau
Gewicht ohne Bespannung
Anfänger
260–285 g
Freizeitspieler
285–300 g
Fortgeschrittene
300–320 g
Wettkampfspieler
ab 315 g
Wichtig ist, dass die Zahl im Datenblatt nicht immer dem tatsächlichen Gefühl in der Hand entspricht.
Ein kopflastiger Schläger mit 290 Gramm kann sich beim Spielen schwerer anfühlen als ein grifflastiges Modell mit 300 Gramm.
Nehmen Sie den Schläger deshalb vor dem Kauf möglichst in die Hand. Machen Sie einige Probeschwünge.
Fühlt er sich bereits nach einer Minute unangenehm oder schwerfällig an, ist das meist ein klares Signal.
Tennisschläger für Damen und Herren: Realität oder Marketing?
Die Antwort lautet: ein wenig von beidem.
Einige Schläger werden unter Berücksichtigung durchschnittlicher körperlicher Merkmale entwickelt und gezielt für Frauen oder Männer vermarktet.
Eine klare Trennung gibt es beim modernen Tennismaterial jedoch nicht.
Viele Frauen spielen schwerere Modelle, die traditionell an Männer vermarktet werden. Gleichzeitig bevorzugen viele Männer leichtere und handlichere Rahmen.
Am Ende ist nicht die Bezeichnung auf dem Schläger entscheidend.
Wichtig ist, wie er sich in Ihrer Hand anfühlt und wie er sich auf dem Platz verhält.
Benötigen Freizeitspieler einen Profischläger?
In den meisten Fällen nicht.
Profischläger verlangen eine sehr gute Technik und einen konstant sauberen Ballkontakt. Bei Treffern ausserhalb des Sweetspots sind sie häufig weniger fehlerverzeihend.
Stellen Sie sich einen leistungsstarken Sportwagen vor.
Ein erfahrener Fahrer kann seine Möglichkeiten voll ausschöpfen. Für einen Anfänger ist er möglicherweise schwer zu kontrollieren und wenig angenehm zu fahren.
Dasselbe Prinzip gilt bei Tennisschlägern.
Für die meisten Club- und Freizeitspieler bietet ein fehlerverzeihender Rahmen das bessere Gesamterlebnis und unterstützt schnellere Fortschritte.
Woraus bestehen moderne Tennisschläger?
Tennisschläger haben sich über die Jahre stark verändert.
Früher wurden praktisch alle Schläger aus Holz hergestellt. Heute findet man Holzschläger hauptsächlich in Museen, privaten Sammlungen oder bei leidenschaftlichen Liebhabern historischer Ausrüstung.
Interessante Tatsache
Tennislegenden wie Rod Laver und Björn Borg begannen ihre Karrieren mit Holzschlägern, die deutlich schwerer waren als moderne Graphitmodelle.
Graphit
Graphit ist heute das am häufigsten verwendete Material bei modernen Tennisschlägern.
Es verbindet hohe Festigkeit mit geringem Gewicht und guter Rückmeldung. Dadurch eignet es sich für Spielerinnen und Spieler aller Spielstärken.
Carbonfaser
Carbonfasern werden häufig mit Graphit kombiniert, um Steifigkeit und Stabilität zu erhöhen.
Die meisten hochwertigen Schläger auf dem heutigen Markt basieren zu einem grossen Teil auf kohlenstoffbasierten Verbundmaterialien.
Weitere Materialien
Hersteller setzen teilweise auch folgende Materialien ein:
Kevlar;
Basaltfasern;
verschiedene Verbundstoffe;
markeneigene Verstärkungstechnologien.
In der Praxis bestehen moderne Performance-Schläger meist aus Graphitverbundstoffen, die mit Carbonfasern und weiteren Materialien verstärkt werden.
Die Unterschiede zwischen den verwendeten Marketingbegriffen sind deshalb oft kleiner, als sie auf den ersten Blick erscheinen. Meist kombinieren Hersteller mehrere moderne Werkstoffe, um bestimmte Spieleigenschaften zu erreichen.
Die führenden Tennisschläger-Marken
Mehrere Hersteller gehören seit Jahren zu den führenden Marken des Tennismarkts:
Wilson;
Head;
Babolat;
Yonex;
Tecnifibre;
Prince;
Dunlop.
Interessant ist, dass jede Marke im Laufe der Zeit eine eigene Identität und bestimmte Spieleigenschaften entwickelt hat.
Babolat wird von vielen Spielerinnen und Spielern mit spinfreundlichen Schlägern verbunden. Head ist für vielseitige Allround-Modelle bekannt.
Wilson bleibt auf nahezu jedem Spielniveau beliebt. Yonex fällt durch seine charakteristische Kopfform und ein besonders direktes Spielgefühl auf.
Trotzdem ist keine Marke grundsätzlich besser als alle anderen.
Der richtige Schläger ist immer derjenige, der zu Ihrem Spiel passt — nicht automatisch jener mit dem bekanntesten Logo.
Schlägerhülle, Tennistasche oder Rucksack?
Mit dem Kauf eines Tennisschlägers ist die Ausrüstung selten vollständig.
Schon bald nehmen die meisten Spielerinnen und Spieler weitere Dinge mit:
Tennisbälle;
eine Trinkflasche;
Ersatzsaiten;
Overgrips;
ein Handtuch;
einige weitere persönliche Utensilien.
Viele wechseln deshalb früher oder später von einer einfachen Schlägerhülle zu einem Tennisrucksack oder einer richtigen Tennistasche.
Wer nur einen Schläger mitnimmt und gelegentlich spielt, kommt mit einer einfachen Hülle meist gut zurecht.
Bei regelmässigem Training bietet eine Thermotasche mehr Schutz und Komfort — besonders auf dem Weg zum und vom Tennisplatz.
Interessante Tatsache: Warum befinden sich auf manchen Tennisschlägern Sterne?
Bei älteren Tennisschlägern sind manchmal Sterne auf dem Rahmen zu sehen.
Diese Symbole gehörten häufig zu einem internen Bewertungssystem des Herstellers. Sie sollten zeigen, wo ein Modell innerhalb einer Produktlinie eingeordnet war oder für welches Spielniveau es vorgesehen wurde.
Eine international einheitliche Norm gab es dafür allerdings nie.
Ein Drei-Sterne-Schläger einer Marke konnte etwas völlig anderes bedeuten als ein Drei-Sterne-Modell eines anderen Herstellers.
Flugreisen mit einem Tennisschläger
Interessante Tatsache
Viele Fluggesellschaften erlauben Tennisschläger als Handgepäck. Die Bestimmungen unterscheiden sich jedoch je nach Airline.
Aufgrund der Abmessungen kann es vorkommen, dass ein Schläger als Aufgabegepäck transportiert werden muss.
Die meisten Spieler reisen mit ihrem Material in einem Tennisrucksack, einer weichen Schlägerhülle oder einer speziellen Tennistasche.
Bei einem teuren Schläger bietet ein Hartschalenkoffer oder eine Thermotasche zusätzlichen Schutz vor Schlägen und starken Temperaturschwankungen.
Prüfen Sie vor dem Flug immer die Gepäckbestimmungen und erlaubten Masse für das Handgepäck. So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen am Flughafen.
Benötigen Sie Hilfe bei der Wahl des richtigen Tennisschlägers?
Auch nach einem ausführlichen Ratgeber ist es nicht immer einfach, den passenden Schläger zu finden.
Technische Angaben erzählen nur einen Teil der Geschichte. Auf dem Platz können sich zwei Modelle mit scheinbar ähnlichen Spezifikationen völlig unterschiedlich anfühlen.
Bei MVTA helfen wir Spielerinnen und Spielern, einen Schläger zu finden, der zu ihrem Erfahrungsniveau, ihren körperlichen Voraussetzungen, ihrem Spielstil und ihren persönlichen Zielen passt.
Wir erklären die wichtigsten Faktoren wie Gewicht, Kopfgrösse, Balance und Griffgrösse. Zudem unterstützen wir Sie dabei, die passenden Saiten für Ihr Spiel zu finden.
Wir bieten auch einen professionellen Bespannungsservice an.
Haben Ihre Saiten an Spannung verloren, fühlen sie sich zu hart an oder müssen sie einfach ersetzt werden, empfiehlt Ihnen unser Team eine geeignete Saitenkombination und passt die Bespannungshärte an Ihre Wünsche an.
Und natürlich freuen wir uns, Sie auch auf dem Platz begrüssen zu dürfen.
In unserer Tennisakademie möchten wir Spielerinnen und Spielern helfen, sich weiterzuentwickeln und gleichzeitig Freude am Tennis zu haben.
Ob Sie zum ersten Mal einen Schläger in der Hand halten oder Ihr Tennis auf das nächste Niveau bringen möchten: Unsere erfahrenen Trainerinnen und Trainer helfen Ihnen, Sicherheit aufzubauen, Ihre Technik zu verfeinern und Ihre persönlichen Ziele zu erreichen.
Wir wissen, dass jede Spielerin und jeder Spieler andere Voraussetzungen mitbringt. Deshalb setzen wir auf individuelles Training, ein unterstützendes Umfeld und einen professionellen Ansatz, der auf die einzelne Person abgestimmt wird.
Haben Sie Fragen zu Tennisschlägern, Saiten, Ausrüstung oder Tennislektionen in Zürich? Kontaktieren Sie uns gerne.